Deutscher Krimipreis 2019

Die Preisträger

Auch wenn die Präsenz des Deutschen Krimipreises im Internet noch schweigt: per Pressemitteilung sind die langersehnten Gewinnertitel bekannt gemacht worden. Und dies zum 35. Mal seit 1985. Im letzten Jahr hatte es „Der Block“ unter die Gewinner geschafft. Und warum dies sehr berechtigt war, lest ihr hier.

Die Gewinnertitel sind auch 2019 wieder weit ab vom Mainstream, aber schaut selbst.

Kategorie National:

Wer hat den Deutschen Krimipreis gewonnen?

1. Platz: Simone Buchholz mit „Mexikoring“, Suhrkamp
2. Platz: Matthias Wittekind mit „Die Tankstelle von Courcelles“, Edition Nautilus
3. Platz: Max Annas mit „Finsterwald“

Hm, keiner dieser Titel ist mir im Jahre 2018 vor die Füße gefallen. Aber das kann auch etwas Gutes bedeuteten. Denn bei den Bestseller-Krimis, die jährlich in die Läden gespült werden, ist oft nur Fast-Food dabei.

Gewonnen haben in der Kategorie International:

  1. Platz: Hideo Yokoyama mit „64“, Atrium
  2. Platz: Tom Franklin mit „Krumme Type, krumme Type“, Pulp Master
  3. Platz: Denise Mina mit „Blut Salz Wasser“, Ariadne bei Argument

Hey! „64“! Den habe ich wenigstens schon oft in den Regalen gesehen. Gelesen habe ich ihn nicht, aber er wurde einige Male gut besprochen.

Wie immer gibt es beim Deutschen Krimipreis kein Geld für die Gewinner und auch keine öffentliche Preisverleihung.

Ersteres ist sehr schade. Zweiteres irgendwie egal. Aber ihre Homepage dürften sie gerne mal auf Stand bringen …

Die Rangliste mit dem besten Interview zum Krimipreis führt übrigens ZEIT ONLINE an. Wie Simone Buchholz (Gewinnerin 2019 mit „Mexikoring“) und ein Penis zusammenhängen, das lest ihr lieber selbst: hier.